Variablen und Datentypen in Python verstehen

Strings, Zahlen, Booleans und mehr: Lerne die grundlegenden Datentypen in Python kennen und wie du Variablen sinnvoll einsetzt.

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Variablen und Datentypen in Python verstehen

Variablen sind das Gedächtnis deiner Programme. Sie speichern Werte, die du später wiederverwenden, verändern oder anzeigen möchtest. In diesem Beitrag schauen wir uns an, wie Variablen in Python funktionieren und welche grundlegenden Datentypen es gibt.

Was ist eine Variable?

Eine Variable ist ein Name, der auf einen Wert verweist. In Python erstellst du sie einfach durch Zuweisung mit dem Gleichheitszeichen:

name = "Lisa"
alter = 30
groesse = 1.68
ist_entwicklerin = True

Anders als in vielen anderen Sprachen musst du den Typ nicht angeben – Python erkennt ihn automatisch. Das nennt man dynamische Typisierung.

Die wichtigsten Datentypen

Python kennt mehrere eingebaute Datentypen. Die vier wichtigsten für den Anfang sind:

text = "Hallo"        # str  – Zeichenketten
ganzzahl = 42         # int  – ganze Zahlen
kommazahl = 3.14      # float – Fließkommazahlen
wahrheitswert = False # bool – True oder False

Mit der Funktion type() kannst du jederzeit prüfen, welchen Typ ein Wert hat:

print(type(text))      # <class 'str'>
print(type(ganzzahl))  # <class 'int'>
print(type(kommazahl)) # <class 'float'>

Mit Zahlen rechnen

Python eignet sich hervorragend als Taschenrechner. Die gängigen Operatoren sind +, -, * und /:

a = 10
b = 3

print(a + b)   # 13
print(a / b)   # 3.333...
print(a // b)  # 3  (ganzzahlige Division)
print(a % b)   # 1  (Rest / Modulo)
print(a ** b)  # 1000 (Potenz)

Typen umwandeln

Manchmal musst du einen Typ in einen anderen umwandeln, zum Beispiel eine Zahl in Text oder umgekehrt:

alter = 30
nachricht = "Ich bin " + str(alter) + " Jahre alt."

eingabe = "42"
zahl = int(eingabe)
print(zahl + 8)  # 50

Wichtig: "42" + 8 würde einen Fehler auslösen, weil du Text und Zahl nicht direkt addieren kannst.

Benennung von Variablen

Gute Variablennamen machen deinen Code lesbar. Halte dich an diese Konventionen: Verwende sprechende Namen (benutzer_alter statt x), schreibe in Kleinbuchstaben mit Unterstrichen (snake_case) und vermeide reservierte Wörter wie print oder type.

Fazit

Variablen und Datentypen sind das Fundament jeder Programmiersprache. Mit str, int, float und bool deckst du bereits die meisten Alltagsfälle ab. Experimentiere mit den Beispielen, ändere Werte und beobachte, wie Python reagiert – so verinnerlichst du die Konzepte am schnellsten.